IDM, 1. Lauf, Eurospeedway Lausitz
Saisonstart mit Riesenfeld
Endlich wieder raus auf eine Rennstrecke, noch dazu bei strahlendem Sonnenschein. Vor vierzehn Tagen konnte an gleicher Stelle bereits getestet werden. Die erste Gelegenheit für das MÜLLER-Racingteam, die Maschine mit den neuen Pirelli-Reifen zu probieren. Damals kamen wir fast an die 2007er Zeiten heran, das sollte also auch diesmal klappen. In den Zeittrainings konnte Fahrer Didier Grams die 1:44 min sogar um eine Winzigkeit unterbieten. Bei dem gigantischen Feld von über 50 Fahrern bedeutet das allerdings nur noch einen 27. Startplatz. Im ersten Rennen der neuen Saison legte Didier eine konstante Leistung hin und kam auf dem 28. Platz herein. Wichtig war zunächst, die Maschine heil um den Kurs zu bringen und das Renngefühl wieder zu aktivieren. Im zweiten Rennen sollte eine kleine Steigerung drin sein.
Mit nahezu gleicher Rundenzeit sprang dabei ein 24. Rang heraus. Was im vorigen Jahr schon Punkteränge bedeutet hätte, heisst heute Mittelfeld. Die IDM-Superbike-Klasse war und ist hochkarätig besetzt. Das wurde an diesem Wochenende einmal mehr deutlich.
Die Siege in den beiden Auftaktrennen in der Top-Klasse gingen am Sonntag (27. April) an den Österreicher Martin Bauer. Der Honda-Pilot vom Team Holzhauer Racing Promotion konnte mit diesem Doppelsieg nahtlos an seine Leistungen der Vorsaison anknüpfen, in der er den Meistertitel holte. Bauer verwies vor 12.500 Zuschauern den Hersbrucker Jörg Teuchert (Yamaha) und Landsmann Andreas Meklau (Österreich/Suzuki) jeweils auf die Plätze zwei und drei.
IDM, 2. Lauf, Oschersleben
Wechselspiel in Oschersleben
Das Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben war von zwei wichtigen Playern geprägt: dem Wetter und Michael Schumacher. Der Formel 1-Rekordchampion war auf einer Maschine des Holzhauer Teams unterwegs. Schon im Training unter nassen Bedingungen behauptete sich Schumacher im Feld und war zu diesem Zeitpunkt sicher für die Rennen qualifiziert. Den Vormittagslauf der IDM SUPERBIKES nahm er von der letzten Position aus auf und konnte 11 Konkurrenten überholen - am Ende langte das zum überraschenden Platz 28.
Im zweiten Rennen stürzte der Honda-Pilot in der 12. Runde bei einem Angriff auf den Vordermann. Der Kommentar auf seiner Webseite: "Wahrscheinlich gab es einige gute Bilder für die Fotografen an der Stelle da. Schade zwar, dass ich das Rennen nicht beenden konnte, aber insgesamt war das doch ein großer Spaß! Ein Rennen ist eben doch etwas anderes als ein Test, und es war echt klasse, sich hier im Feld zu behaupten. Besonders freut es mich natürlich für Martin Bauer. Glückwunsch!".
Unser Fahrer Didier Grams kam in diesem Rennen auf dem 26. Platz rein. Nach teilweise sehr beachtenswerten Zeiten im Training war das erste Rennen schlicht zum Vergessen. Mit Intermediates auf feuchter Strecke düste Didier zweitweise auf dem zweiten Trainingsplatz herum. Mit trocknender Strecke und nachlassenden Reifen wurde er aber wieder bis auf Platz 20 durchgereicht. Da wunderte es fast nicht mehr, dass wir etwa zwei Stunden vor dem Rennen eine gebrochene Schwinge an der Suzi diagnostizierten. Und weil wir dann entsprechend intensiv am Schrauben waren wurden gleich noch Federbein und Übersetzung geändert. Das zeigte Wirkung. Ein 17. Platz von 37 gestarteten Fahrern geht aus unserer Sicht in Ordnung. Immerhin hatten es sich Cracks wie Michael Schulten oder Kai-Borre Andersen bereits im Kiesbett bequem gemacht.
Respekt vor dem Doppelsieg von Martin Bauer. Der Österreicher hatte mit einem starken, fiebrigen Infekt zu kämpfen. Nach dem zweiten Rennen war er völlig alle und musste die obligatorische Pressekonferenz sausen lassen. 18.300 Zuschauer waren in Oschersleben dabei.
Ein Video als Zusammenfassung der beiden Rennen gibt es auf racingtv.de. Teamfotograf Hermann Rüger hat seine Ausbeute hier zusammengestellt.
Drei-Nationen-Cup, 1. Lauf
Platz und Sieg in Hengelo
Klasse Renn-Wochenende in Hengelo. Didier hat sich im Training schnell auf die Strecke eingestellt und einen Startplatz in der zweiten Reihe herausgefahren. Dazu sei erwähnt, dass die Motorräder beim Start in Hengelo nur in Reihen zu zwei und drei Motorrädern aufgestellt werden. "Ist das hier die Strecke oder der Rettungsweg?" witzelte Temachef Jens Müller, nachdem er das Areal in Augenschein genommen hatte. Nach einem super Start gings vorwärts bis an die Spitze. Die ging nach einem Schaltfehler zwar nochmal flöten aber für den Einstand sah das schon sehr gut aus. Im zweiten Rennen ließ Didier nichts mehr anbrennen und fuhr vom Start weg davon. Zum Schluss konnte er satte 17 Sekunden zwischen sich und den nächsten Verfolger legen. Happy und zufrieden kam das Team mit 86 Zählern im 3-Landen-Cup zurück. Mit zehn Punkten Rückstand hat sich Stefan Demeulemeester (B) eingeordnet, mit 63 Zählern der Niederländer Gert Van den Bosch. Die aktuelle Cup-Tabelle kann man beim Motorsportclub Oostende einsehen. Hier noch ein paar Fotos von Roderic Kreunen und hier von Wilko Eijkelkamp. Die besten Bilder aus unserer Sicht haben wir in dieser Diashow zusammengestellt.
IDM, 3. Lauf, Nürburgring
Tücken an der Nürburg
Beflügelt von den Erfolgen im Land der Tulpenzwiebeln und Matjes-Heringe entschlossen wir uns, trotz der knappen Terminfolge auch am IDM-Lauf auf dem Nürburgring teilzunehmen. Teamchef und "Leitender Schrauber" Jens Müller blieb planmäßig daheim und kümmerte sich um bergeweise Arbeit im Motorradhaus. Jens Grams und Mario Bartel kümmerten sich in der Box um die Technik.
Hinter das Training kann man eigentlich einen Haken machen. Wegen starken Nebels musste das erste Zeittraining am Vormittag gestrichen werden. So fiel die Entscheidung, wer sich für die Rennen qualifiziert, in nur einem Training am Nachmittag. Nicht leicht, denn von den 50 Startern mußten sechs am Samstagabend die Heimreise antreten, da zum Rennen nur 44 Piloten zugelassen sind. Zu allem Überfluss begann es unmittelbar vor Beginn des SBK-Trainings noch zuregnen. Schließlich fanden wir uns auf dem 34. Platz wieder. Wenn sich Didier im ersten Rennen an zehn Fahrern vorbeigekämpft hat klingt das nach einem ordentlichen Stück Arbeit. War es auch. In der Tabelle steht letztendlich nur ein 24., im zweiten Rennen ein 23. Platz. In Bildern sieht das dann so aus.
Drei-Nationen-Cup, 2. Lauf
Macao an der Nordsee
Im belgischen Oostende erlebten wir bei kernigen 14° C Roadracing pur, wenn man es mal wohlwollend ausdrücken will. Die Streckenführung kann man mit dem Fischereihafenrennen vergleichen. Der entscheidende Unterschied: die Geraden sind deutlich länger und man ist mit verdammt viel Speed unterwegs. Und dann gehts in die eckigen Kehren mit den abwechlungsreichen Belägen. Asphalt, Beton, Stahl, alles dabei. Wir waren ganz zufrieden, das wir uns in den Zeittrainings auf einen dritten und einen fünften Platz heranstasten konnten. Es dauerte im ersten Rennen auch nur zwei Runden, bis ein Fahrer in die Absperrung rutschte und der Lauf egalisiert wurde. Didier Grams ließ sich davon nicht beeindrucken und pfiff wie der Nordseewind den Hafenkurs entlang. Zufrieden und wohlbehalten kam er auf dem dritten Platz herein. Im zweiten Rennen klappte der Start nicht optimal und Didier musste sich herankämpfen. Das funktionierte ganz gut. Das Treppchen kam schon wieder in Reichweite. Ein Sturz sorgte erneut für einen Rennabbruch. Wir wurden zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Platz registriert. Unterm Strich ist für den Cupgewinn noch alles drin. Wenn Didier auf seiner Hausstrecke in Frohburg so durchzieht wie in 2007 geht der Pott nach Deutschland. Hier findet ihr die Ergebnisse der Rennen. Den Stand zum Cup könnt ihr hier beim MSC Frohburger Dreieck einsehen. Und ein paar Fotos haben wir auch für euch.
IDM, 4. Lauf, Sachsenring
Grams vor Schumi
Der Sachsenring verspricht immer spannende Rennen vor großer Kulisse. Und wenn dann noch ein siebenfacher Formel 1-Weltmeister im Fahrerfeld ist umso besser. Das Training am Freitag bedeutete mal wieder Reifenpoker. Regen, nasse Strecke, abtrocknende Strecke, Regenreifen oder lieber Intermediates? Man konnte viel probieren und falsch oder richtig machen. Ein Fahrerkollege hatte nicht den optimalen Griff getan. Beim Abschied von der Strecke riss er unseren Fahrer Didier Grams mit weg. Das tat weh und bescherte ein schönes Stück Arbeit für die Crew in der Box. Am Samstag ein Training ohne besondere Vorkommnisse, was wir auf dem 24. Rang beendeten. Michael Schumacher kam übrigens auf Startplatz 16, Respekt! Im Rennen zog vorn Martin Bauer mit beeindruckendem Speed von dannen, gefolgt von Jörg Teuchert. Grams arbeitete sich Stück für Stück von hinten durch das Feld bis Schumi in Sichtweite kam. In der 14. von 20 Runden klappte dem Exweltmeister plötzlich das Vorderrad weg und ab gings in die Wiese. Didier beendete das Rennen als 20. und stiefelte gleich mal in die Holzhauer-Box, um sich bei Schumi zu erkundigen, was denn in der einen Kurve los war. Nach dem Plausch unter Rennfahrerkollegen ging es an die Vorbereitungen zum zweiten Umlauf. Da lief alles nach Plan, bis Werner Daemen mit einem spektakulären Highsider vom Mopped flog. Fahrer und Maschine blieben auf der Strecke liegen und das Rennen wurde abgebrochen. Nach dem Re-Start kam Didier wieder gut in Tritt und landete zwei Plätze vor Schumi auf dem 20. Platz. Würde man rein rechnerisch bei dieser Internationalen Deutschen Meisterschaft mal nur die deutschen Fahrer rechnen entspräche das einem sechsten Platz (!). Aber es ist eine internationale Meisterschaft auf hohem Niveau, zur Freude des Publikums.
IDM, 5. Lauf, Salzburgring
Basteln in Österreich
Upps, das war sehr knapp. Gleich in der ersten Runde des ersten Rennens schmeisst der Schweizer Remo Leemann seine MV Agusta hin und schlittert unserem Fahrer Didier Grams fast vor`s Mopped. So schnell kann es vorbei sein. Aber es ging nochmal gut. Auf dem 22. Rang wurde das Rennen beendet. Aber der Reihe nach. Das erste freie Training am Freitag haben die meisten Teams "ins Wasser fallen" lassen. Da Wetterbericht und Salzburg-Erfahrung von einem sonnigen Rennsonntag ausgingen, war Regentraining wenig sinnvoll. Im zweiten Training legte uns ein defekter Kupplungszylinder lahm.
Abflug im Training
Im dritten Training musste es dann ernsthaft vorwärts gehen. Ging es auch. Bis Didier von der Karre flog und das Mopped kopfüber im Dreck steckenblieb. Schraubenschlüssel frei zur fröhlichen Nachtschicht. Bei der Gelegenheit erhielt die Suzi neben vielen anderen Teilen auch die netten, neuen Yoshimura-Auspufftöpfe. Mit Zeiten um 1,227 min fanden wir uns auf dem 30. Startplatz wieder. Teamchef Jens hatte immer mal ein Auge darauf, wie "Heimstarter" Andy Meklau auf dem Salzburgring zu Werke geht. Da ihm dabei unterschiedliche Schaltpunkte aufgefallen waren und Didier etwas Topspeed vermisste, wurde die Übersetzung geändert. Suzuki ließ ein neues Mapping aus dem Computer in die Maschine fließen, um die Pferdchen aufzumuntern. Im Rennen gab es an der Spitze ordentliche Rangeleien.
Kampf bis zum Rennabbruch
Der Norweger Andersen kämpfte sich an eine Verfolgergruppe mit Meklau, Knobloch und Prinz heran. In der Fahrerlagerkurve verlor er die Bodenhaftung und flog filmreif vom Mopped. Das Rennen musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt in der 12. Runde hatten wir uns erste auf den den 23. Rang vorarbeiten können, der schließlich so in die Wertung ging. Dabei lagen wir beim Rundenschnitt (1:22,8 min) nur noch 2,3 Sekunden hinter dem Mann an der Spitze, Werner Daemen. Noch vor zwei Jahren landeten wir mit dieser Zeit auf dem 12. Platz und freuten uns über vier Punkte. Das zeigt einmal mehr die unglaublich hohe Leistungsdichte in der Superbike-IDM des Jahres 2008, die damit den Anspruch "Premiumklasse" deutlich untermauert. Ein paar Fotos und einen Beitrag von Racing-TV könnt ihr auch sehen.
IDM, 6. Lauf, Schleizer Dreieck
Pokal vor dem Start
Schon vor dem ersten Rennen bekam Didier diesmal einen Pokal in die Hand. Der Hobbyfussballer konnte sich mit seiner Mannschaft beim traditionellen Fußballturnier auf dem Oberböhmsdorfer Sportplatz durchsetzen. Im Endspiel bezwang das Team des Limbach-Oberfrohnaers die Männer aus dem Yamaha-R6-Cup mit 1:0. Insgesamt elf Mannschaften bewarben sich um den Turniersieg, darunter unter anderen die Vertretungen von Kawasaki, Yamaha, Suzuki, Honda und den Sidecars, sowie eine Damen- und Herrenmannschaft des VfR Phönix Oberböhmsdorf. Aus den vier Vorrundengruppen gingen neben den beiden Endspielteilnehmern die Männer von Phönix Oberböhmsdorf und das Sidecar-Teams als Gruppensieger hervor. Während sich die Hausherren im Halbfinale dem Didier-Grams-Team knapp 0:1 geschlagen geben mussten, scheiterten die Sidecars erst im Neunmeter-Schießen gegen den späteren Zweiten.
Im Rennen fielen die "Brötchen" ein wenig kleiner aus. Vom 23. Startplatz aus gelang Didier im ersten Rennen eine Fahrt bis auf den 18. Rang. Im zweiten Rennen langte es nur 19. Platz. Hier könnt ihr euch die Fotos dazu anschauen.
IDM, 7. Lauf, Oschersleben
Grams drittbester deutscher Fahrer
Vor allem im zweiten Durchgang der Superbikes, einem "echten" Regenrennen konnten wir endlich mal ordentlich punkten. Im ersten Rennen mischte auch der siebenfache Formel 1-Champion Michael Schumacher mit. "Ich war knapp an Schumi dran. Davor war reichlich Luft. Weil Michaels Platzierung nicht in der IDM gewertet wird, habe ich nichts riskiert und mir den Punkt gesichert." so Didier zu seiner taktischen Entscheidung. Das Rennen wurde als wet race ausgefahren. Die Strecke war aber nur mäßg nass mit sicherer Tendenz zm Trocknen. So waren wir mit Slicks gut beraten.
Im zweiten Lauf unter starkem Regen hieß es auf der Maschine bleiben und das Ziel erreichen. Ein Fahrer nach dem anderen flog von der Strecke oder steuerte entnervt die Box an. Didier steuerte die knapp 190 PS starke Suzuki gefühlvoll um den Kurs und sah als Elfter des Feldes die Zielflagge. Unter den deutschen Teilnehmern bedeutet das einen sehr respektablen dritten Platz. Nur Exweltmeister Jörg Teuchert und Christian Kellner, der schon mehrere Jahre in der Supersport-WM fuhr, lagen noch vor dem Sachsen Grams.
Mit Sebastian "Sepp" Löbel hatten wir eine neues Gesicht in der Box. Didier und Sebastian kennen sich noch aus alten Zeiten, wo sie mit ihren 125er Aprilias wie die Nassen um die Ecken gezischt sind. Diesmal half Sebastian als Schrauber, zur vollen Zufriedenheit von Teamchef Jens. Hermi hat trotz Regen wieder super Fotos geschossen.
IDM, 8. Lauf, Hockenheimring
Finale in Hockenheim
Zum letzten Mal in dieser Saison geht es für das MÜLLER-Racingteam um IDM-Punkte. Während der Trainings wollte sich das Wetter im sonnenverwöhnten Baden-Württemberg nicht so recht festlegen. Strecke mal trocken, mal feucht, mal nass. Viele Reifen wurden getestet. Mal ging es gerade so, in einer anderen Einstellung konnte sich Fahrer Didier Grams gleich um zwei Sekunden verbessern. Mit einer 1:30er Zeit landete er schließlich auf dem 21. Startplatz. Im Rennen lief kaum etwas zusammen. Abgewunken auf Platz 25. Im zweiten Rennen war es umgekehrt. Der Start missglückte und Didier büßte einige Plätze ein. Dafür legte er ein prima Rennen hin, erreichte wieder die Trainingszeiten und erkämpfte sich einen 20. Platz. Die Punkteränge blieben diesmal leider außer Sichtweite. Im Gesamtklassement der IDM 2008 bedeutet das einen 24. Rang. Auch zu diesem Lauf gibt es natürlich wieder eine Fotoserie.
Drei-Nationen-Cup, Finale, Frohburger Dreieck
Stromfluss unterbrochen - Drei-Nationen-Vize
Im Training lief alles nach Plan. Didier Grams konnte sich die Poleposition sichern. Die belgischen Verfolger arbeiteten sich von Trainingssession zu Traningssession bis auf wenige Zehntel heran. Man durfte optimistisch von einem spannenden Rennen ausgehen. Dann der Schock: eine defekte Sicherung stoppte den Suzuki-Piloten nach der Aufwärmrunde zum ersten Wertungslauf. Der Gesamtsieg war damit für den 25-Jährigen aus Limbach-Oberfrohna nicht mehr erreichbar. Alex Verleye (B) gewann das erste Rennen vor Demeulemeester und Udo Reichmann (D). Im zweiten Rennen setzte sich Grams gegen Verleye durch. Dritter dieses letzten Wertungslaufs wurde Demeulemeester. Das abschliessende "open" Superbike-Rennen gewann Didier Grams vor Udo Reichmann und Rob Denver aus Irland. Ein Video gibt es auch davon. Noch in Frohburg fasste Teamchef Jens Müller den Entschluss, diesen knapp verpassten Gesamtsieg als Herausforderung für 2009 anzunehmen. Weitere Offerten zu interessanten Rennen im nächsten Jahr wurden an das Team herangetragen. Man wird sondieren, kalkulieren, Gespräche führen und einen Plan für die nächste Saison entwerfen. Vorher gab es gemeinsam mit dem belgischen Team von Demeulemeester einen gemütlichen Saisonabschluss im Fahrerlager. Achim Strauss hat einen schönen videobeitrag dazu auf MySpace gestellt.





















